Mit Geduld und Optimismus!

Wie ein Trommelfeuer prasselt die tägliche Medienberichterstattung über die Pandemie auf die Menschen ein. Ich sehe mittlerweile bei vielen Leuten eine gewisse Ermüdung. Nicht nur der stündlichen Berichterstattung wegen, sondern auch, weil ein Ende immer noch erst vage absehbar ist. Mit Ungewissheiten leben zu müssen, kann ein sehr beklemmendes Gefühl sein.

Ich denke aber, dass diese Krise auch eine positive Seite hat: Die gemachten Erfahrungen werden uns stärken. Die Coronakrise, der Lockdown und alle damit verbundenen Widrigkeiten lassen erkennen, was wichtig ist oder zumindest Priorität geniesst. Es macht deutlich, was funktioniert – selbst dann, wenn der gewohnte Alltag aus den Fugen gerät. Und man lernt, mit Geduld durch die Krise zu gehen und den Optimismus aufbessere Zeiten nicht zu verlieren. Wer jemanden verloren hat oder vor einer wirtschaftlich ungewissen Zukunft steht, mag dies heute sicher ein schwacher Trost sein. Dem bin ich mir durchaus bewusst. Dem britischen Premierminister Winston Churchill wird ein Zitat nachgesagt, das hier sehr gut passt: «Wenn du durch die Hölle gehst, geh weiter!»

Was heute die Pandemie ist, kann morgen ein bewaffneter Konflikt oder ein Naturereignis sein. Krisen kommen immer wieder auf uns zu und lassen sich auch nur selten vermeiden. Dann wird es wieder wichtig, die Geduld nicht zu verlieren, den Optimismus zu bewahren und auf die eigenen Stärken zu vertrauen.

Quelle: Pro Libertate Mitteilungen, 1/2021

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