Zurück an den Absender!

Leserbrief von Sandra Schneider und Adrian Spahr, Junge SVP Biel-Seeland, erschienen in der Wochenzeitung BIEL BIENNE vom 29. Juni 2016Wir fragen uns, was den Regierungsrat „geritten“ hat, ausgerechnet Meinisberg als Transitplatz-Standort für ausländische Fahrende auszuwählen. Die geplante Örtlichkeit ist schlicht ungeeignet; mitten in einem Naturschutzgebiet. Hinzu kommt, dass erst einmal über 9 Millionen Franken investiert werden müssen, damit der Platz genutzt werden kann. Dieses Geld könnte man sinnvoll im Bereich der Sicherheit (Kantonspolizei etc.) verwenden. Bei Eigeninteressen scheint der Kanton alle umwelt- und finanzpolitischen Überlegungen zu vergessen.

Dass sich die Bernische Regierung für ausländische Fahrende einsetzt, ist grundsätzlich kritisch zu hinterfragen. Er soll stattdessen an seine eigene Bevölkerung denken, welche die Schattenseiten dieser „Bereicherung“ erleben muss. Nicht selten hinterlassen die „Gäste“ grosse Abfallberge. Sachbeschädigungen, Diebstähle und Einbrüche nehmen markant zu. Hierzu schweigen die kantonalen Behörden. Die Kosten und die massiven Sicherheitseinbussen in der Region tragen die Gemeinden und die Steuerzahler.

Der Widerstand der Meinisberger und der angrenzenden Bevölkerung gegen den geplanten Transitplatz ist aus diesem Grund verständlich. Legt die Berner Regierung keinen Wert mehr auf das Subsidiaritätsprinzip und die Gemeindeautonomie? Die Meinisberger und die umliegende Region, wie auch ein grosser Arbeitgeber der Region, möchten diesen Transitplatz ganz offensichtlich nicht. Die Junge SVP Biel-Seeland unterstützt die Einwände der Bevölkerung. Dieses sicherheitsbeeinträchtigende und überteuerte Vorhaben gehört zurück an den Absender!

Sandra Schneider (Stadträtin Biel) und  Adrian Spahr (Lengnau), Junge SVP Biel-Seeland

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