Archiv für: Februar 2010

Gedanken zum Bankgeheimnis und zur Steuerhinterziehung

von Sandra Schneider E-Mail

Das Bank- bzw. das Bankkundengeheimnis muss in die Bundesverfassung!
Es darf nicht sein, dass der Bürger öffentlich wird. Was jemand auf dem Konto hat, hat eine Drittperson nicht zu interessieren.

Gegner beharren auf Aussagen wie "das Bankgeheimnis diene in erster Linie um hinterzogene Steuern zu sichern." Oder: "Es nütze lediglich den Reichen und Kriminellen." Diese Behauptungen sind falsch und lenken von einem ganz anderen Problem ab. Es kann doch nicht sein, dass unsere Regierung bei jedem Windstoss umzukippen droht und ein Problem lösen will, welches uns gar nicht wirklich betrifft.

Wenn wir uns die ausländische Finanz- bzw. Steuerpolitik betrachten, so wird ersichtlich, dass beispielsweise in Amerika oder in Deutschland die Steuerabgaben so hoch sind, dass der Bürger sein erarbeitetes Geld in "Sicherheit" bringen will - irgendwie nachvollziehbar, oder?
Das soll aber keinesfalls bedeuten, dass ich die Steuerhinterziehung gutheisse.
Ich möchte lediglich darauf hinweisen, dass es sich hierbei um ein ausländisches(!) und nicht um ein schweizerisches Problem handelt.
Es wird ausserdem angenommen, dass die Zahl der Steuerhinterziehung abnehmen werde, sobald unser Bankgeheimnis nicht mehr bestehe. Es ist naiv zu glauben, dass diese Aussage zutrifft.
Es ist anzunehmen, dass diese Gelder in andere Länder in „Sicherheit“ gebracht würden. Um die Steuerhinterziehung einzuschränken, wäre die Einführung einer Sicherungssteuer, wie wir sie kennen, eine mögliche Lösung.

Es ist an der Zeit auf den Tisch zu hauen und dem Ausland zu zeigen, dass sich unser Finanz- bzw. unser Steuersystem bestens bewährt hat.

Sandra Schneider
Präsidentin Junge SVP Biel/Bienne

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von Sandra Schneider E-Mail

Bahnhofplatz

von Sandra Schneider E-Mail

Ich habe heute in der wöchentlichen Lokalzeitung "Biel Bienne" folgendes Gedicht gefunden:

Wo i bi dür d’Schtadt gschpaziert
Isch mer öppis glatt’s passiert
I bi chum ä haubstund gloffe
Ha i scho ä Schwizer troffe

Geisch bim Bahnhof chlei go hocke
Jagd’s di fasch gar us de Socke
dört git’s gratis, hei wie tou
E Multikulti Völkerschou

Roma, Sinti und Albaner
Türke, Serbe, Tibetaner
E ganze Cheib vou sowieso
Chöme us em Kosovo

Derzwüsche si zwe Schwizer cho
Doch später hanigs no verno
Die heige sich schwär drum beworbe
Und si Papierlischwizer worde

Doch das Theater geit no witer
Es chöme Grieche und Ägypter
Verschideni Afrikaner
Indios und Mexikaner

Hindus, Jude und Buddhischte
Brahmane und par Atheischte
Pole und Mohammedaner
Und par Plattfuessindianer

Däne, Schwobe und Chinese
Filipinos, Nepalese
Das chunnt und chunnt zum Bahnhof us
Es verjagt der schier der Pfus

Im Chrieg do hei mir Tag und Nacht
Üses Schwizerland bewacht
Und hei die Order übercho
Jo kei Schwanz lo inecho

Doch hüt isch Türe ganz wiit offe
Mir Dubeli chöi nur no hoffe
Dass mir no chöi als Schwizer schtärbe
Und nid no müesse «sans Papier» wärde

Da steh ich nun ich armer Tor
Und chume mir vertschaupet vor
I gseh wie d’Plastik foht a locke
Chum zu de Vertschaupete cho hocke

Das wär nid schlächt, so han i dänkt
Und mini Schritt zur Plastik g’länkt
Doch was ig dört am Bode gseh
Das tut mir tief im Härze weh

Abfall, Büchsli und ou Fläsche
Naselümpli, Plastiktäsche
Und zwüschedrin do isch, oh läck
Der Bode voller Tubedräck

Jetz längt’s mir, es isch eifach gnue
I wände mi mire Wohnug zue
I wott go pfuse und vergässe
Vor Wuet do chani nüt meh ässe

Am Morge wo i bi erwacht
Het d’Sunne schön dür’s Fänschter glacht
Si wünscht mir no e schöne Morge
Doch im Chopf ha i scho Sorge

Im Gring ha i es grosses Gschär
Es Muli-Kulti hin und här
Es drähit im Chopf, de macht es Bumm
I froge nid lang i weiss worum

Jetz han i euch mi Meinig g’seit
Und d’Charte uf es Tischli gleit
I wott mis Gjammer jetz beände
Es nützt jo nüt, mir chöis nid wände

Edgar Liengme, Biel

Bankgeheimnis schützen, jetzt erst recht!

von Sandra Schneider E-Mail

Der Druck auf die Schweiz und auf das Bankgeheimnis wird immer grösser.
Deshalb ist es nun umso wichtiger, ein starkes Zeichen zu setzen.
Unterschreiben Sie den Unterschriftenbogen zur Verankerung des Bankgeheimnisses in der Bundesverfassung.
Nur so kann verhindert werden, dass die Europäische Union wie auch die USA das Ziel "automatischer Informationsaustausch" nicht erreichen kann. Kein Staat der Welt wird vom Bundesrat verlangen, seine eigenen Rechtssysteme zu brechen. Kundendaten dürfen nicht ausgeliefert werden!
Machen wir uns stark für die Schweiz, für unseren Finanzplatz Schweiz und für unser Recht auf Privatsphäre: Das Bankgeheimnis gehört in die Bundesverfassung!

http://www.jsvpbern.ch/downloads/Initiativbogen%20Bankkundengeheimnis%20DEUTSCH.pdf

runterladen, unterschreiben, einsenden. Jede Unterschrift zählt!

Einsenden bis am 1. März 2010 an:

Junge SVP Schweiz
Postfach 6803
3001 Bern

Volkswahl des Bundesrates – jetzt unterschreiben!

von Sandra Schneider E-Mail

Laden Sie den Unterschriftenbogen ganz einfach als pdf-Datei auf ihren Computer herunter. Anschliessend können Sie den Unterschriftenbogen ausdrucken und unterschreiben:
http://www.svp.ch/display.cfm/id/101096

Bitte sofort (teilweise oder vollständig) einsenden an:

Komitee «Volkswahl des Bundesrates»
Postfach 23
8416 Flaach

weitere Informationen erhalten Sie unter: http://www.volkswahl.ch/startseite.html

Mitglied werden . . .

von Sandra Schneider E-Mail

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