Ein friedliebendes Engagement für die Schweiz

Die Förderung in eine saubere und grüne Natur und in freundschaftliche Beziehungen zwischen der Schweiz und Ländern der Welt sind sein Antrieb. Er setzt sich konsequent für eine ökologisch nachhaltige schweizerische Natur, für ein friedliches und völkerverbindendes Image der Schweiz im Ausland ein.

Shahverdi Ahadov ist seit 2009 ein Mitglied der SVP, zuerst in der Sektion Stadt Bern und aktuell in Biel. Er stammt aus Aserbaidschan, einem von der Schweiz weit entfernten südkaukasischen Land. Dort war er Topbeamter und stellvertretender Wirtschaftsminister. Nachdem sein damaliger Chef bei dem aktuellen aserbaidschanischen Machthaber in Ungnade fiel und inhaftiert wurde, kam er im Januar 2007 in die Schweiz, und seither er ist einen anerkannter politischer Flüchtling.

Von Anfang an gefielen ihm die Natur, die Hilfsbereitschaft und Offenheit in der Schweiz, und er fing an die Schweiz als seine neue Heimat zu schätzen. Er begann sich daher konsequent und mit grossem Engagement für die Interessen der Schweiz einzusetzen. Es war ihm ein grosses Anliegen, für die Schweiz eine Gegenleistung zu erbringen. So bemühte er sich hartnäckig um seine Integration und seinen Weg. Sein bisheriges Engagement in der Schweiz und im Ausland ist eindrücklich. Inzwischen hat er im Namen der Schweiz in den letzten Jahren, nicht nur in der Schweiz, sogar in verschiedenen EU Ländern als freiwilliger Schweizer Natur- und Friedensförderer veredelte Walnussbäume als Naturfriedenssymbol angepflanzt.

Von links nach rechts: Ursula Schneiter – Senior Information and Media, Embassy of Switzerland in the United Kingdom; Nicole Collomb – Senior Policy and Programme Officer – Green Infrastructure GREATER LONDON AUTHORITY; Shahverdi Ahadov – Swiss Volunteer Nature and Peace Promoter; Ben Connor – Senior of GREATER LONDON AUTHORITY; David Bigden – Forest Development Manager, Thames Chase Trust, Upminster; Bethany Cambridge – Community Woodland Manager at Forestry Commission England, Thames Chase

Schon ab 2010 lancierte er in der Schweiz verschiedene private und unkommerzielle Förderprojekte, wie Walnuss- oder Safrananbau und hat als begeisterter freiwilliger Naturförderer ca. 300 Landwirte, Waldbesitzer und Gemeindebehörden aus verschiedenen Regionen der Schweiz dazu bewegt, mehr als 4’000 Walnussbäume zur Frucht- und Holzgewinnung anzupflanzen. Wichtig ist ihm die natürliche nachhaltige umweltgerechte Nutzung unserer Umgebung, auch für nächste Generationen. So verschenkte er der Stadt Biel 10 veredelte Walnussbäume zur Anpflanzung für den Park im Gygax-Areal, 50 Wildapfelbäume der Gemeinde Münsingen,36 Haselnussbäume an die Energiestadt Zuchwil (SO), usw. Weitere Gemeinden in der Schweiz sind an seinem Förderprojekt ebenfalls interessiert, und neue Gemeinde können sich auch für eine neue Zusammenarbeit an Ahadov wenden.

Zu Ehren der Esskastanie «Baum des Jahres 2018» wird er im kommenden Herbst mit der Baumschule Von Dach aus Lyss schweizweit eine Esskastanienbaumaktion mit 50% Aktionspreisen realisieren, um für zukünftige Generationen auch die Esskastanie zu fördern. Ahadov wird im Herbst unter dem Motto «Wir haben keinen Planet B» in der Stadt Biel mit der Teilnahme von Schülern von der Tagesschule Battenberg und mit der Stadtgärtnerei die neue eidgenössische Baumpflanzungsaktion auch starten. Zu seinem Engagement für die Schweiz gehört auch ein Projekt im Ausland, das er zur Besinnung auf den Frieden und für eine natürliche Umwelt macht. Dieses Projekt lancierte er im Jahr 2015 unter dem Titel: «Anpflanzung von veredelten Walnussbäumen als Zeichen und Naturfriedenssymbol zwischen der Schweiz und der EU und weiteren Ländern der Welt». Die Schweiz ist ein Land, das dank seiner Neutralitätspolitik Frieden vermitteln kann und dank seinen Aktivitäten in der Welt seit jeher und auch aktuell mit vielen Ländern sehr gute bilaterale Beziehungen pflegt. Das private und freiwillige Natur- und Friedensprojekt von Ahadov soll an die Wichtigkeit der Erhaltung des Friedens erinnern: «Es soll ein Signal für eine ressourcenorientierte, natürliche gesunde Umwelt sein und stellt eine schöne, freundschaftliche Geste von Seiten der Schweiz dar. Es soll völker- und kulturverbindend sein und die an sich ausgezeichneten politischen, diplomatischen, kulturellen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen der Schweiz und anderen Staaten pflegen» – so denkt Ahadov, und er hat dieses Projekt schon in einigen europäischen Hauptstädten (London, Berlin, Wien, Riga, Vilnius,Tallin usw.) realisiert. Die drei von Ahadov gespendeten veredelten, zwei Meter hohen Walnussbäume wurden in den Grünen Anlagen, welche zwischen der Schweizer Botschaft und dem Bundeskanzleramt liegen, als Natur- und Friedenszeichen für die guten diplomatischen, freundschaftlichen und nachbarschaftlichen Beziehungen zwischen der Schweiz und Deutschland und auch zum 150-jährigen Jubiläum der schweizerischen diplomatischen Vertretung in Berlin angepflanzt. Für das Jahr 2018 haben sich die Staatsbehörden des Vereinigten Königreichs von Grossbritannien, Spanien, und Bulgarien bereit erklärt, an seinem Natur- und Friedensprojekt mitzumachen. Ahadov hat schon am 24. Juli in London seine nächste Friedensaktion im Namen der Schweiz mit der Teilnahme der Behörden Greater London Authority und den Schweizerischen Botschaftsvertretern in Grossbritannien realisiert (vgl. Fotos). Weitere «Friedenshaltestellen» für Jahr 2018 mit analogen Friedensaktionen werden in der bulgarischen Hauptstadt Sofia (am 19. September) und Madrid (im November) stattfinden.

Seine privaten Natur- und Friedensprojekte macht Ahadov neben seinem 100 % Hauptjob bei der RADO Uhren AG der Swatch Group Company in seiner Freizeit. Dafür dankt er für immer der Swatch Group Geschäftsleitung (Nayla und Nick Hayek), welche ihn in der Schweiz in den Arbeitsmarkt integriert haben und er so sein Engagement für seine neue Heimat machen kann

Dieser Artikel erschien in der Zeitung BernAktuell – www.bernaktuell.ch

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